HalloPodcaster
LoginJetzt anmelden
ÜbersichtFinde PodcastsFinde GästeMatchingNachrichtenMehrJetzt anmelden
AGBImpressumDatenschutz
Gäste
  1. Marktplatz
  2. Gäste
  3. Susanne Arnold
Susanne Arnold

Interviewgast

Susanne Arnold

Susanne Arnold

Susanne Arnold

Cosycrime - Autorin mit Liebe zu England

AktivKunst und KulturDeutsch

Melde dich bei HalloPodcaster jetzt kostenlos an, um dich mit anderen zu vernetzen und Podcast-Interview-Episoden zu vereinbaren.

Jetzt kostenlos anmelden

Biografie

Hallo, ich bin Susanne, komme aus Koblenz, bin 46 Jahre alt bzw. jung und lebe mit meinem Mann und unseren beiden tollen Söhnen in einem Koblenzer Höhenstadtteil. Mein Debütroman "Das Blau der Veilchen " erscheint Mitte Februar im Dryas Verlag. Manche sagen, ich wäre eine "Spätberufene", aber ich finde, das stimmt nicht so ganz. Zum Schreiben berufen war ich eigentlich schon immer, ich erlag nur ziemlich lange dem Irrglauben, dass das nur die ganz "Großen" können und dass es auch nur für eine sehr kleine Gruppe als richtiger Beruf zählen kann. Ich habe nach dem Abitur eine Ausbildung gemacht, es dann kurz neben dem Job mit einem BWL-Fernstudium versucht und zuletzt 19 Jahre bei einem großen Versicherungsunternehmen gearbeitet. Gute Sozialleistungen, gutes Gehalt - aber keinerlei Erfüllung für mich persönlich. Ich bin ein kreativer Mensch, die Arbeit bei der Versicherung hat mich zutiefst frustriert. Und sie wurde immer mehr für immer weniger Leute. Meine Arbeitszeit reichte nie! Die Überstunden wuchsen. Mich hatte das Schreiben aber schon mein Leben lang begleitet und mir immer ein gutes Gefühl gegeben. Als Kind habe ich mir Geschichten ausgedacht, habe ellenlange Briefe geschrieben und Tagebuch. Als ich erwachsen war und selbst Kinder hatte, startete ich einen ersten Roman-Versuch. Es sollte ein lustiger Frauenroman werden. Aber irgendwie wollte es nicht so richtig aus mir raus. Der Roman wurde nie ganz fertig, er gefiel mir überhaupt nicht. Doch der Wunsch, einen Roman zu schreiben,  manifestierte sich. Einmal ein Buch in den Händen halten, auf dem mein Name steht! Zu der Zeit habe ich nicht ernsthaft daran geglaubt, dass man eines Tages sogar ein Buch von mir in einem Buchladen finden würde, ein Traum war es, aber kein wirklicher Glaube. Ich hatte einfach noch zu viele negative Glaubenssätze in mir. Nach einer Rundreise durch England und Schottland wusste ich plötzlich, was ich schreiben wollte: einen Wohlfühlkrimi, der in England spielen sollte. Es sprudelte nur so. Ich war voller Ideen, voller Euphorie. Ich schrieb meine Geschichte trotz Job, zwei Kindern, Corona mit Homeschooling. Und dann? Dann dachte ich plötzlich, dass ich es ja einfach mal versuchen könnte und schickte sie an Agenturen. Mein erklärtes Ziel war es ja, ein richtiges Buch von mir in den Händen zu halten. In diesem Moment waren es lediglich Kapitel in meinem Laptop. Sollte sich niemand für meine Geschichte interessieren,  könnte ich über Selfpublishing nachdenken - so war die Idee. Es könnte ja auch erstmal einfach nur für meine Familie und Freunde sein. Schnell wurde meine Hoffnung durch Stimmen gedämpft, die mich wissen ließen, dass man von den Agenturen in der Regel eine Standardabsage erhalte oder gar keine Antwort. Aber das stimmte nur zum Teil, denn ich bekam tatsächlich auch positive Antworten. Zwar hat sich keine Agentur auf meine Geschichte eingelassen, aber ich hatte das Fazit, dass ich gut schreiben könne, dass mein Projekt Potential habe, allerdings noch einer gründlichen Überarbeitung bedürfe. Wie genau diese Überarbeitung aussehen sollte, erklärte mir leider niemand so richtig. Bis ich meinen Verlag fand. Ich hatte gehört, dass es auch ein guter Plan sein könne, sich an kleinere Verlage zu wenden, die genau das entsprechende Genre bedienen. So fand ich den Dryas Verlag. Dort sagte man mir auch, die Geschichte müsse geändert werden, aber dann könne sie richtig gut werden. Der Unterschied war, dass man diesmal offenbar so viel darin sah, dass die Verlagsleiterin mir eine richtige Ausarbeitung zu all ihren Verbesserungspunkten schickte. Anschließend telefonierten wir und trafen uns auf der Frankfurter Buchmesse. Erstmalig erfuhr ich, dass es so etwas wie handwerkliche Fähigkeiten auch beim Schreiben gibt. Dass dieses Handwerk ebenso elementar ist wie bei einem Maler oder Bildhauer. Ich hatte meine Geschichte ehrlich gesagt einfach drauf los geschrieben. Also besorgte ich mir Schreibratgeber, nahm an online Workshops teil, buchte einen Autorencoach. Ich wollte diese Geschichte jetzt unbedingt auf einen guten Weg bringen und einen Vertrag mit diesem Verlag, der sich schon so viel Zeit für mich genommen hatte, ergattern. Das war meine Chance - und ich wusste nicht, ob es vielleicht die einzige bleiben würde. Aber ich scheiterte permanent an meinem Hamsterrad, was mich täglich mehr frustrierte. Meine Kinder waren nicht das Problem - der unliebsame Jsb, der so viel Zeit auffraß, war es! Und eines Tages, als mal wieder alles auf einmal kam, unfassbar viel Arbeit, mein jüngerer Sohn brauchte zeitgleich Hilfe bei den Hausaufgaben, in unserem Haus sah es chaotisch aus, 1000 Dinge waren noch unerledigt - da habe ich auf unserem mit Schulbüchern überlagerten Küchentisch den Laptop aufgeklappt und meine Kündigung getippt, während ich Schulaufgaben erklärte. Ich bin in die Firma gefahren und habe die Kündigung in das Postfach der Personalabteilung geworfen- einfach so, nach 19 Jahren. Natürlich hatte ich den Gedanken vorher schon häufiger gehegt, weil es mir auch einfach überhaupt keinen Spaß machte. Aber dass ich es an diesem Tag wirklich tun würde, wusste ich morgens beim Aufstehen noch nicht. Im Nachhinein betrachtet war es eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich schrieb mein Buch in Ruhe und mit freiem Kopf an den Vormittagen um. Dem Verlag gefielen meinen Änderungen und wir machten den Vertrag. Inzwischen liegt auch die Fortsetzung beim Verlag und wartet auf das Lektorat und ich schreibe am dritten Buch. Es ist so viel passiert im letzten Jahr. Mein Verlag ist klein, kann keine Vorschüsse zahlen. Da mein Debütroman erst im Februar erscheint, habe ich noch keinen Cent verdient und lebe seit einem Jahr von Ersparnissen, die langsam extrem schrumpfen. Aber ich fühle mich reicher, als jemals zuvor. 

Expertenthema

- Tipps für Menschen, die gerne mal ein    Buch schreiben möchten 

- Menschen Mut machen, ihre Träume      zu realisieren, Dinge aktiv anzugehen (    man hat alles selbst in der Hand -         jeden Tag neu)

Erfahrung

Ich habe bisher ein Radiointerview mitgemacht (Antenne Koblenz - der Mitschnitt befindet sich auf meiner Homegage susannearnold.com) und war in einem Podast zu Gast (Autor oder Autorin werden...Ich möchte ein Buch schreiben), der aber erst im Januar veröffentlicht wird. Im Januar habe ich zwei weitere Termine für Podcast-Aufnahmen,  einmal bei meinem Autorencoach Andreas Schuster und dann beim Next-Autorenplausch bei uns in Koblenz.

Technik

Kopfhörer und Mikrofon 

Reichweite

Instagram, Facebook,  Homepage

Empfehlungen

Noch keine Empfehlungen vorhanden.

Informationen

Kategorien

Kunst und Kultur