HalloPodcaster
LoginJetzt anmelden
ÜbersichtFinde PodcastsFinde GästeMatchingNachrichtenMehrJetzt anmelden
AGBImpressumDatenschutz
Gäste
  1. Marktplatz
  2. Gäste
  3. Martina Pegutter
Martina Pegutter

Interviewgast

Martina Pegutter

Pro
Martina Pegutter

Martina Pegutter

l20+ Jahre Management, Führung und Beratung – und heute Astrologie als zusätzliche Perspektive auf Menschen, Entscheidungen und Unternehmen.

AktivBusinessUnternehmenSpiritualitätPersönlichkeitsentwicklungNew WorkDeutsch

Melde dich bei HalloPodcaster jetzt kostenlos an, um dich mit anderen zu vernetzen und Podcast-Interview-Episoden zu vereinbaren.

Jetzt kostenlos anmelden

Biografie

Mein beruflicher Weg begann dort, wo man mit Astrologie zunächst wenig rechnet: In Wirtschaft, Management und Beratung.

Mehr als 20 Jahre war ich in einer Welt zu Hause, in der analysiert, entschieden und Verantwortung übernommen wird. Ich habe Unternehmen beraten, Strategien entwickelt, Führung erlebt und selbst getragen. Zahlen, Zusammenhänge, komplexe Situationen – das war mein Metier.

"Ich war diejenige, die auch dann noch einen Weg suchte, wenn es schwierig wurde."

Dann kam eine Zeit, in der genau das nicht mehr reichte.

Ich erkrankte so ernst, dass ich meinen Beruf über längere Zeit nicht ausüben konnte. Gleichzeitig hatte ich gerade eine zweite Firma aufgebaut und einen großen Teil meiner Rücklagen investiert. Die unternehmerischen Kosten liefen weiter, die Banken machten dicht.

Als ich gesundheitlich wieder auf den Beinen war, war nicht einfach nur ein Unternehmen gescheitert:

Meine Ersparnisse waren aufgebraucht. Ich hatte nun auch Schulden. Und der Beruf, über den ich mich über viele Jahre definiert hatte, war in dieser Form nicht mehr selbstverständlich.

Das traf mich auf einer Ebene, die weit über die finanzielle Situation hinausging.

Ich war die erfolgreiche Unternehmensberaterin gewesen. Diejenige, die anderen half, Situationen zu durchdringen, Entscheidungen vorzubereiten und auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben.

Und plötzlich stand ich vor meinem eigenen Leben und merkte: All das, was mich beruflich stark gemacht hatte, ließ sich nicht einfach darauf übertragen.

Nach außen war davon erstaunlich wenig zu sehen.

Ich blieb lange meinem alten Muster treu: positiv sein, Haltung bewahren, weitermachen, zeigen, dass ich es schaffe. Selbst Menschen gegenüber, die einschätzen sollten, wie schlecht es mir tatsächlich ging, zeigte ich eher die Frau, die zurechtkommt.

Meine Ängste waren enorm. Aber ich hatte gelernt, sie gut zu verbergen.

Heute würde ich vieles davon anders machen. Damals hielt ich Funktionieren noch für Stärke.

Nach meiner gesundheitlichen Genesung begann deshalb nicht einfach der große Neustart.

Die Antwort darauf, wie es für mich weitergehen sollte, kam nicht schnell.

Meine eigene Identität wiederzufinden war kein spektakulärer Neuanfang, sondern ein längerer Prozess. Vieles musste ich neu betrachten: Das, was wirklich zu mir gehört, das, worin ich einfach sehr gut geworden war, Erwartungen, Verantwortung und Vorstellungen davon, wie mein Leben eigentlich aussehen sollte.

Natürlich gehörte dazu auch Aufarbeitung.

Verstehen, was passiert war. Einordnen, was es mit mir gemacht hatte. Ängste erkennen. Zusammenhänge begreifen.

Das war wichtig.

Aber irgendwann verstand ich etwas, das meinen weiteren Weg entscheidend verändert hat:

Aufarbeitung ist ein Baustein. Sie ist nicht automatisch der Weg nach vorn.

Man kann sehr genau wissen, woher eine Angst kommt, warum man auf bestimmte Weise reagiert oder welches Erlebnis etwas ausgelöst hat – und es trotzdem unbewusst in jede neue Situation mitnehmen.

Für mich wurde deshalb etwas anderes immer wichtiger: Frieden mit dem Geschehenen zu finden.

Nicht, indem ich mir erzählte, es sei "für irgendetwas gut gewesen". Und auch nicht, indem ich das Erlebte kleiner machte, als es war.

Sondern indem ich akzeptierte, dass es zu meiner Geschichte gehört, ohne meine Erwartungen daran festzumachen, wie mein Leben von nun an sein müsste.

Ich musste lernen, meinen Blick darauf zu verändern. Zu erkennen, wann alte Schutzmechanismen längst neue Entscheidungen beeinflussten. Und nicht darauf zu warten, dass irgendwann einfach wieder alles so werden würde wie vorher.

Das war für mich wesentlich anspruchsvoller, als wieder leistungsfähig zu werden.

In dieser Zeit bekam die tiefgründige Astrologie eine Bedeutung für mich, die ich vorher so nicht gekannt hatte.

Sie bestätigte mir nicht einfach Eigenschaften, die mir ohnehin bewusst waren.

Sie zeigte mir Dinge, die ich trotz intensiver Aufarbeitung und jahrelanger Selbstreflexion nicht gesehen hatte.

Wiederkehrende Muster. Innere Widersprüche. Blinde Flecken. Verbindungen zwischen Erfahrungen, Entscheidungen und Verhaltensweisen, die ich bis dahin getrennt voneinander betrachtet hatte.

Und vor allem die Spannung zwischen dem, was ich sehr gut konnte, dem, was ich tatsächlich lebte – und dem, was wirklich zu mir gehörte.

Manche Dinge hatte ich einzeln längst verstanden. Durch diese Tiefe von Astrologie sah ich zum ersten Mal, wie sie miteinander zusammenhingen.

Das war der Punkt, an dem sich mein Blick auf Astrologie grundlegend verändert hat.

Mich faszinierte nicht die Idee, die Zukunft vorherzusagen. Mich beeindruckte, wie präzise etwas sichtbar werden konnte, das längst Teil meines Lebens war, für mich bis dahin aber keinen Zusammenhang ergeben hatte.

Astrologie wurde für mich damit nicht zum Gegenentwurf zu meinem bisherigen Denken.

Sie ergänzte etwas, das mir gefehlt hatte.

Heute verbinde ich über 20 Jahre Management-, Führungs- und Beratungserfahrung mit fundierter astrologischer Arbeit – und mit dem Wissen aus einer eigenen Biografie, in der nicht nur einmal vieles anders kam als geplant.

Ich bin Mitglied im Deutschen Astrologen-Verband, habe klassische Astrologie und Wirtschaftsastrologie studiert, in mehr als 500 Einzelberatungen mit Menschen gearbeitet und knapp 100 Unternehmen aus 27 Branchen beraten. Außerdem schreibe ich als Kolumnistin für das QUANTUM Magazin.

Doch wenn ich gefragt werde, was meine heutige Arbeit wirklich geprägt hat, sind es nicht nur Ausbildung, Berufsjahre oder die Anzahl meiner Beratungen.

Es ist ebenso meine eigene Biografie – mit Brüchen, Verlusten, Neuanfängen und der Erfahrung, dass Verstehen allein noch nicht bedeutet, etwas wirklich hinter sich gelassen zu haben.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man sehr viel wissen, sehr viel können und sein Leben über lange Zeit erfolgreich führen kann – und trotzdem an einen Punkt geraten kann, an dem die bisherigen Antworten nicht mehr ausreichen.

Heute arbeite ich mit Menschen und Unternehmen genau an solchen Stellen.

Mich interessiert nicht die schnelle Deutung. Und auch nicht die fertige Antwort.

Mich interessiert, was tatsächlich wirkt. Was bisher übersehen wurde. Welche Frage unter der offensichtlichen Frage liegt. Und was daraus für das reale Leben oder eine unternehmerische Entscheidung folgt.

Denn eines habe ich aus beiden Welten gelernt:

Kompetenz schützt nicht davor, den eigenen blinden Fleck zu haben.

Genau darüber spreche ich besonders gern: Über Identität und Verantwortung, über Erfolg und das, was danach kommen kann, über Persönlichkeit und Führung, über Entscheidungen in komplexen Lebens- und Unternehmensphasen – und darüber, was tiefgehende Astrologie sichtbar machen kann, wenn das, was wir bereits wissen, nicht mehr genügt.

Expertenthema

***Die Rechnung mit dem Leben.

Warum wir nach schweren Erfahrungen manchmal unbewusst erwarten, dass das Leben uns nun etwas schuldet – uns verschont, entschädigt oder endlich nur noch Gutes bringt. Und warum genau diese Erwartung Wut und Erschöpfung erzeugen kann, obwohl wir längst glaubten, das Erlebte verarbeitet zu haben.

*** Mein Beruf war mein Zuhause. Das merkte ich erst vor einem weißen Blatt Papier.

Während andere ihre Wünsche, Beziehungen, Familie und Bedürfnisse aufzeichneten, stellte ich fest, wie sehr meine eigene Welt vom Beruf bestimmt war. Nicht, weil ich unglücklich gearbeitet hatte – im Gegenteil. Manches vermisst man nicht bewusst, weil man noch gar kein Bild davon hat, wie es anders sein könnte.

*** Wer immer sagt "Ich schaffe das", wird irgendwann beim Wort genommen.

Positiv bleiben, selbstständig handeln, nicht klagen und auch unter Druck weitermachen – diese Haltung hat mich beruflich weit gebracht. In einer existenziell schwierigen Lebensphase wurde sie zur Kehrseite meiner Stärke: Nach außen wirkte ich souverän, während meine Ängste sehr viel größer waren, als irgendjemand sehen konnte.

*** Ich war gut darin. Das war lange Grund genug.

Warum wir selten infrage stellen, was wir gut können und was uns über Jahre Sicherheit, Anerkennung und Erfolg gebracht hat. Und warum Können allein noch nichts darüber sagt, ob wir damit auch weiterhin leben wollen.

*** Erfolg ist ein verdammt gutes Argument, nichts zu verändern.

Solange etwas funktioniert, gibt es scheinbar wenig Grund, es infrage zu stellen. Gerade deshalb kann Erfolg lange verdecken, dass sich die eigenen Bedürfnisse, Prioritäten oder Vorstellungen vom Leben längst verändert haben.

*** Warum ich als Unternehmensberaterin bei der Astrologie gelandet bin.

Nicht als Flucht aus der Rationalität, sondern weil sie Zusammenhänge sichtbar machte, die ich mit meinen bisherigen Werkzeugen nicht gesehen hatte. Gerade die Verbindung aus strategischem Denken und astrologischer Perspektive hat meinen Blick auf Menschen, Entscheidungen und Unternehmen grundlegend erweitert.

*** Wenn Strategie stimmt – und es trotzdem nicht weitergeht.

Was Führungskräfte und Unternehmer übersehen können, obwohl Zahlen, Erfahrung und Entscheidungen längst auf dem Tisch liegen. Manchmal liegt die entscheidende Dynamik nicht in der Strategie selbst, sondern in Persönlichkeit, wiederkehrenden Mustern, Beziehungen oder dem Zeitpunkt einer Entwicklung.

*** Astrologie hat mir nichts vorhergesagt. Sie hat mir gezeigt, was ich übersehen hatte.

Astrologie wurde für mich interessant, weil sie Zusammenhänge sichtbar machte, die ich trotz intensiver Aufarbeitung und jahrelanger Selbstreflexion nicht erkannt hatte. Nicht Zukunftsvorhersage, sondern Muster, Widersprüche, blinde Flecken, Entwicklungszyklen – und die Verbindung zwischen Dingen, die ich vorher nur einzeln verstanden hatte.

*** Wenn Zahlen alles erklären – außer das Entscheidende.

Nach mehr als 20 Jahren in Management, Führung und Beratung weiß ich, wie wertvoll Zahlen, Strategie und Erfahrung sind. Ich weiß aber auch, dass es Situationen gibt, in denen all das vorhanden ist und trotzdem etwas Wesentliches unverständlich bleibt. Genau dort interessiert mich die zusätzliche Perspektive auf Persönlichkeit, Dynamiken, Entwicklungsphasen und Timing.

Erfahrung

Als Podcast-Gast stehe ich noch am Anfang. Gesprächserfahrung bringe ich dagegen reichlich mit: aus mehr als 20 Jahren Management, Führung und Beratung sowie aus hunderten persönlichen Beratungen. Ich spreche gern frei, differenziert und ohne vorbereitete Standardantworten – besonders dann, wenn aus einer Frage ein echtes Gespräch entsteht. Komplexe Themen verständlich zu machen, unterschiedliche Sichtweisen auszuhalten und auch persönliche Erfahrungen offen einzuordnen, gehört zu meiner täglichen Arbeit.

Erfahrungslevel

Erfahrungslevel

Neuling

Technik

Equipment

Internes Mikrofon

Für Remote-Interviews kann ich bei Bedarf einen professionell ausgestatteten Coworking-/Podcast-Space mit hochwertiger Audio- und Videotechnik nutzen.

Reichweite

Persönliche Reichweite

Mittel

Empfehlungen

Noch keine Empfehlungen vorhanden.

Informationen

Kategorien

Business, Unternehmen, Spiritualität, Persönlichkeitsentwicklung, New Work

Website

https://startklar.coach

Social Media & Links

InstagramLinkedInYouTubeFacebook