
Interviewgast
Henry Konradt
Vom obdachlosen Punker zum Gründer von Onoko. Ich rede über Unternehmertum, Durchhalten und Geschichten, die deine Hörer weitererzählen.
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Vor 25 Jahren strandete ich mit Hund und Kontrabass in Berlin. Pleite, obdachlos, Anfang zwanzig. Meine erste Firma in Rostock hatte ich gerade krachend gegen die Wand gefahren.
Heute lebe ich mit meiner Frau, drei Kindern und dem Hund in einem Häuschen mit Hof am Stadtrand. Dazwischen liegen über zwanzig Jahre als Einzelunternehmer. Und genau daraus wird deine nächste Folge.
Mit 25 kam die erste Krebsdiagnose. Ich bin aus der Praxis raus, Brust raus, Kopf hoch, und habe weitergemacht.
Es folgten zwanzig Jahre Altbausanierung in Berlin. Ich habe ein Kollektiv aus selbstständigen Handwerkern aufgebaut, in dem jeder sein eigenes Unternehmen führt. Dann kam meine Insolvenz. Getroffen hat sie nur mich. Diesen Punkt habe ich genutzt und alles auseinandergenommen, was ich über Selbstständigkeit zu wissen glaubte. Die Antwort war unbequem: viel Umsatz, viel zu wenig Gewinn.
Ende 2024 kam der Krebs zurück. Zeitgleich lag die Idee für Onoko vor meinen Füßen. Zwischen den Therapien habe ich mir als Handwerker das Programmieren beigebracht, meine eigene Buchhaltungssoftware entwickelt und sie an meinem eigenen Betrieb getestet. Heute lebe ich mit einer Neoblase und baue Onoko weiter aus: einen Club, einen Kurs und ein Magazin für Einzelunternehmer.
Im Gespräch erlebst du einen Menschen mit grenzenlosem Optimismus. Ich rede offen über alles, auch über Krebs und Geld. Schwere Themen bekommen bei mir Humor und eine klare Richtung nach vorn.
Ich passe mich deinem Format an. Ob tiefes Gespräch über Neuanfang oder knackige Folge über Wertigkeit und Preise: Die Richtung finden wir zusammen im Vorgespräch.
• Neustart von ganz unten:
Pleite in Rostock, obdachlos in Berlin. Was ich brauchte, als ich bei null anfing: zuerst meinen Hund, dann die Menschen und ganz zum Schluss das Geld.
• Krebs und Business:
Zweimal Krebs, eine Neoblase und ein Business, an dem ich weiterbaue. Wie dich deine Selbstständigkeit trägt, wenn dein Körper ausfällt.
• Verantwortung für alles:
Finanzamt, Kunden, Krankheit. Ich hätte allen die Schuld geben können. Der Switch von Schuld zu Verantwortung hat mich frei gemacht.
• Familie als Fundament:
Drei Kinder, eine Frau, ein Hof, ein Hund. Familie braucht mehr Mut als jedes Unternehmen. Und sie ist das beste Investment meines Lebens.
• Arbeiten im Kollektiv:
Meine erste Firma endete in einer leergeräumten Halle, mit Bettdecke und Kopfkissen. Heute stemme ich große Projekte im Kollektiv, und jeder haftet für sich.
• Vom Hammer zum Code:
Zwanzig Jahre viel Umsatz und viel zu wenig Gewinn. Also habe ich ohne Vorwissen meine eigene Buchhaltungssoftware programmiert. Meine These dazu: Umsatz ist die größte Lüge der BWL.
• Was bin ich mir wert?
Kostenlose Besichtigung, kostenloses Angebot, kostenlose Nacharbeit. Jede dieser Stunden ist Lebenszeit. Wie ich meinen Preis selbst festlege und Kunden ihn zahlen.
• Der Einzelkämpfer:
Ich mache vieles mit mir selbst aus. Gerade deshalb suche ich mir wenige Gesprächspartner, die mich fordern. Ratschläge sind ungebetene Gäste, gute Fragen immer willkommen.
• Und darüber hinaus:
Visionen und Spiritualität: Warum eine Vision unmachbar sein darf, warum ich vom Pferd springe, bevor es tot ist, und warum ich Sorgen durch Kümmern ersetzt habe.
Ich war bisher in drei Podcasts zu Gast. Bei Jan von Klee in „Andersmomente“ habe ich drei Wendepunkte meines Lebens erzählt. Bei „Enhancer Journals“ ging es in einem ruhigen Gespräch um Visionen. Und bei Stefanie Groß haben wir über echte Freundlichkeit und People Pleasing gesprochen.
Mir liegen offene Gespräche mit Raum für Geschichten. Ich höre zu, gehe mit, wenn es unbequem wird, und finde dann den Weg zu etwas, das deine Hörer mitnehmen. Vor der Aufnahme höre ich mir deine Show an, damit ich weiß, wo ich zu Gast bin.
Kurzbio, Fotos und Links für deine Shownotes schicke ich dir vorab, passend zu deinem Format.
Erfahrungslevel
Equipment
Mikrofon
Ich bin voll ausgestattet: Rode NT-USB, Kopfhörer, MacBook und Licht, das ich je nach Set ausrichte. Ich nehme in einem ruhigen Raum auf. Du bekommst sauberen Ton und ein gutes Bild, für Audio und Video, egal mit welchem Tool du aufnimmst.
Remote geht jederzeit. Wenn du in Berlin aufnimmst, komme ich gern vorbei.
Persönliche Reichweite
Meine Reichweite ist klein. Ich fange gerade erst an. Was ich mitbringe, ist eine Geschichte, die deine Hörer weitererzählen.
Damit unsere Folge lange lebt, schreibe ich zu jeder Folge einen eigenen Blogartikel, auf onoko.me und auf Substack, jeweils mit Link zu deiner Show. Die Artikel bleiben dauerhaft online und können Leser über Suchmaschinen auch Monate später noch zu deiner Folge führen.
Dazu kommt eine Ausgabe in meinem Evergreen-Newsletter. Jeder neue Abonnent bekommt sie automatisch, so landet deine Folge immer wieder in neuen Postfächern.
Und ich teile die Folge auf Instagram (@onoko.me), auf LinkedIn und im Onoko Club.
Auf Wunsch bekommst du persönliche Partnerlinks für deine Shownotes. Darüber reden wir im Vorgespräch.
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