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Dr. Ani Andreani

Interviewgast

Dr. Ani Andreani

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Ani Andreani

Ani Andreani

Autorin und Impulsgeberin für mehr Gelassenheit: Wie das kleine Wort „Tja“ den Alltag leichter macht.

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Biografie

Ich bin Ani Andreani, Autorin unter anderem von „Tja – Gelassenheit to go“, Unternehmerin, Tangolehrerin und promovierte Biologin.

Viele Jahre habe ich Menschen auf sehr unterschiedlichen Wegen begleitet – in der Wissenschaft, im Unterricht und auf der Tanzfläche. Dabei ist mir immer wieder dieselbe Sache aufgefallen:

Die meisten Menschen leiden nicht nur unter ihren Problemen. Sie leiden vor allem darunter, dass sie nicht akzeptieren wollen, dass die Dinge gerade so sind, wie sie sind.

Der Bus kommt nicht. Jemand verhält sich unfair. Der Plan funktioniert nicht. Eine Beziehung endet. Das Leben hält sich mal wieder nicht an unsere Vorstellungen.

Und genau an diesem Punkt beginnen viele, gegen die Realität anzukämpfen.

Ich habe irgendwann angefangen, auf solche Situationen mit einem einfachen Wort zu reagieren:

Tja.

Nicht als Resignation. Nicht als Gleichgültigkeit. Sondern als bewusste Entscheidung, die Realität erst einmal anzunehmen, statt Energie in Widerstand, Ärger und Drama zu investieren.

Besonders geprägt hat mich dabei meine Zeit in Argentinien. Dort habe ich gelernt, dass viele Dinge nicht kontrollierbar sind – und dass man trotzdem ein gutes, erfülltes und humorvolles Leben führen kann. Vielleicht sogar gerade deshalb. Diese Erfahrungen fließen auch in meine Arbeit als Tangolehrerin ein. Denn kaum irgendwo werden Themen wie Vertrauen, Kontrolle, Perfektionismus, Loslassen und Akzeptanz so sichtbar wie auf einer Tanzfläche.

Aus all diesen Erfahrungen entstand schließlich mein Buch „Tja – Gelassenheit to go“.

Heute beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir gelassener, freier und humorvoller mit den kleinen und großen Unwägbarkeiten des Lebens umgehen können – ohne Schönreden, ohne Kitsch und ohne Patentrezepte.

Expertenthema

• Das Zauberwort „Tja“ – warum Akzeptanz oft der erste Schritt zur Veränderung ist

• Die Kunst des Loslassens: Wie wir aufhören, mit der Realität zu diskutieren

• Warum wir oft mehr unter unseren Erwartungen leiden als unter den Umständen selbst

• Kontrolle ist eine Illusion – und das ist eine gute Nachricht

• Perfektionismus: Wann er hilft und wann er uns sabotiert

• Humor als unterschätzter Schlüssel zu Resilienz und Gelassenheit

• Was ich in Argentinien über Lebensfreude, Improvisation und Gelassenheit gelernt habe

• Was Tango über Vertrauen, Kommunikation und Loslassen lehrt




Und hier noch eine kleine Leseprobe aus meinem Buch:


Buenos Aires - Ich bin mit meiner Mutter auf einer 6-wöchigen Reise durch Peru und Argentinien; wir befinden uns in Woche zwei. An einem verregneten Dienstagmorgen verlassen wir die Wohnung, um in der Panedería (also beim Bäcker) ein paar Süß teilchen zu holen.

Ein ganz normaler Tag eben – bis wir ins Treppenhaus treten.

Es riecht nach Gas. Nicht so ein bisschen „Hups, falschen Bren ner am Ofen angemacht“-Gasgeruch. Sondern nach „Ahhh… gleich fliegt der Block in die Luft“.

Meine Mutter – zum ersten Mal in Argentinien – erstarrt.

„Oh Gott, oh Gott, wir müssen sofort die Feuerwehr rufen!“ Ich schaue sie an, als hätte sie gerade vorgeschlagen, Angela Merkel zu einer Grillparty einzuladen.

„Die Feuerwehr? Hier? Wegen Gasgeruch?“ Ich lache trocken. „Die kommt nicht.“ Mamas Augen werden so groß wie Empanadas.

„Was heißt: Die kommt nicht?! Das ist doch lebensgefährlich!“

Ich zucke mit den Schultern.

„Tja.“

Sie steigert sich rein. „Wir können doch nicht einfach… einfach so… das muss doch jemand machen!“

Ich beschwichtige sie halbherzig. „Okay, ich schau mal, ob der Concierge zufällig unten ist.“

„Zufällig?! Den musst du sofort anrufen!“

„Hab die Nummer nicht.“

Sie reißt die Hände hoch. „Wie bitte? Warum hängt da keine Nummer am Eingang?“

Ich: Schulterzucken. „Naja… hätte ich seine Nummer, könnte ich ihm wenigstens argentine-style eine WhatsApp schicken. Hab ich aber nicht… Tja.“

Kleiner Exkurs: In Argentinien ruft man nicht sofort die Feuer wehr, den TÜV und drei Anwälte. Man schreibt eine WhatsApp. Und dann trinkt man erstmal Mate. Vielleicht kommen irgend wann die blauen Haken. Vielleicht auch nicht.

Zurück ins Treppenhaus. Gasgeruch. Meine Mutter kurz vorm Herzinfarkt. Ich bleibe erstaunlich ruhig. Nicht, weil mir mein Leben egal wäre. Sondern weil ich gelernt habe: Sich stressen lassen löst genau gar nichts.

Und ja, klar: Gas kann gefährlich sein. Natürlich muss man han deln. Aber zwischen „panisch mit den Armen rudern“ und „schon mal den Sarg beim Bestatter deines Vertrauens bestel len“ gibt es noch eine dritte Option: erst mal ein „Tja“ einwer fen.

„Tja“ heißt: Ich nehme wahr, dass etwas nicht so läuft wie ge plant. Ich akzeptiere, dass ich nicht alles kontrollieren kann. Und dann sehe ich weiter.

Das Wort „Tja“ hatte ich übrigens schon lange im Repertoire. Aber erst in Buenos Aires – mit meiner Mutter im Treppenhaus – wurde mir klar, wie mächtig es wirklich ist.

Und Argentinien ist sowieso die perfekte „Tja-Schule“: Die Nachbarn machen bis drei Uhr morgens Asado, reden laut, hören Musik. Man kann nichts machen. Niemand ruft da die Polizei wegen Ruhestörung, lächerlich. Wenn man nicht schlafen kann? „Tja.“

Wir überlebten den Gasgeruch. Niemand flog in die Luft. Das Haus steht noch. Aber ich hatte etwas begriffen, das mein Leben bis heute leichter macht: „Tja“ ist mehr als ein Wort. Es ist eine Haltung.

Dieses Buch handelt genau davon. Es ist kein esoterischer Rat geber mit Räucherstäbchen. Kein Kalenderspruch zum Abreißen. Und auch keine Einladung, alles egal zu finden.

Es ist die Einladung, mit einem kleinen Schulterzucken Platz zu schaffen – für Klarheit, Gelassenheit und Humor. Manchmal reicht ein „Tja“, um den Unterschied zu machen: zwischen Drama und Lösung, zwischen Panik und Freiheit.

Also: Willkommen. Mach’s dir bequem, lies weiter – und probier’s doch gleich mal aus. Beim nächsten kleinen Ärgernis, im Stau, beim vollen Postfach, beim schiefen Blick deiner Kollegin. Einmal tief durchatmen. Und dann: „Tja.“

Erfahrung

Bisher war ich als Gast im Podcast cabeceo.at zu hören, wo ich über mein Buch „111 Dinge über Tango, die du wissen musst“, die Kultur des argentinischen Tango und meine Erfahrungen als Tangolehrerin gesprochen habe.

Darüber hinaus habe ich bereits an verschiedenen Online-Interviews teilgenommen und war auch im Fernsehen zu sehen.

Durch meine langjährige Tätigkeit als Tangolehrerin, Reiseleiterin und Unternehmerin bin ich es gewohnt, vor Menschen zu sprechen, komplexe Themen verständlich zu erklären und persönliche Geschichten lebendig zu erzählen. Seit vielen Jahren halte ich Unterricht, Workshops, Vorträge und Moderationen für unterschiedlichste Zielgruppen.

Ich freue mich auf Gespräche, die nicht nur informieren, sondern inspirieren, zum Nachdenken anregen und gerne auch mal ein Schmunzeln auslösen.

Erfahrungslevel

Erfahrungslevel

Neuling

Technik

Equipment

Internes Mikrofon

Aktuell nehme ich Interviews in meinem ruhigen Büro auf. Der Raum ist klein (ca. 4 m²) und durch die Einrichtung akustisch recht gut gedämpft, sodass nur wenig Hall oder störende Reflexionen entstehen.

Für Video-Interviews nutze ich eine stabile Internetverbindung sowie eine gute Webcam und Headset-/Mikrofonlösung.

Ein professionelles Podcast-Mikrofon besitze ich derzeit noch nicht. Sollte für eine Aufnahme eine bestimmte Audioqualität oder Technik gewünscht sein, kann ich mein Setup jedoch unkompliziert entsprechend erweitern.

Grundsätzlich lege ich Wert auf eine ruhige Aufnahmeumgebung und bin technisch flexibel, um die Anforderungen des jeweiligen Podcasts zu erfüllen.

Reichweite

Persönliche Reichweite

Groß

Ich unterstütze die Verbreitung einer Podcast-Folge aktiv über meine bestehenden Kanäle.

Dazu gehören insbesondere:

• Meine Social-Media-Kanäle auf Facebook und Instagram (zusammen ca. 2.000 Follower)

• Mein Newsletter sowie mein bestehender E-Mail-Verteiler

• Meine Tango-Community mit Kurs-, Workshop- und Reiseinteressierten

• Meine Website und Blogbeiträge, sofern das Thema zur Zielgruppe passt

• Thematisch passende WhatsApp-Gruppen und persönliche Netzwerke

Mir ist wichtig, dass eine Podcast-Folge nicht nur veröffentlicht, sondern auch aktiv weiterempfohlen wird.

Deshalb teile ich passende Interviews gerne mehrfach und in unterschiedlichen Formaten.

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Informationen

Kategorien

Coaching

Profil von

Ani Andreani

Website

https://www.tangogenial.de